Marthas Kinder

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Bertha von Suttner

Seiten 344 | Hardcover mit Lesebändchen

ISBN 978-3-98857-051-2

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Beschreibung

„Marthas Kinder“ ist der weitgehend unbekannte Fortsetzungsroman zu Bertha von Suttners Weltbestseller „Die Waffen nieder“, ein Statement für den Frieden, gegen den Krieg, wie es deutlicher – und in diesen Zeiten aktueller – nicht sein könnte.


„Der Krieg ist ihnen heilig, unausrottbar, und man darf ihn nicht wegdenken wollen; er ist ihnen auch – angesichts der Dimensionen, die er unter den gegenwärtigen Bedingungen annehmen müsste – furchtbar, vor dem eigenen Gewissen unverantwortlich, also darf man ihn nicht anfangen.

Was ist das aber für ein unnatürliches Ding, das nicht aufhören kann und nicht anfangen soll; das nicht weggewünscht und nicht herbeigeführt, nicht verneint und nicht bejaht werden darf? Ein ewiges Vorbereiten auf das, was durch die Vorbereitung vermieden werden soll – ein Vermeiden dessen, was durch Vermeidung vorbereitet wird.“


Über die Autorin

Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner (1843 – 1914) war eine österreichische Schriftstellerin, Pazifistin und politische Aktivistin der Friedensbewegung. Als gebürtige Gräfin aus einer böhmischen Adelsfamilie wuchs sie im militärisch geprägten aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen Monarchie auf.
Von 1876 bis 1885 lebte sie mit ihrem Mann in Georgien. Mit Beginn des Russisch-Türkischen Krieges 1877 begannen beide eine journalistische Tätigkeit mit Berichten über den Krieg sowie über Land und Leute in deutschen und österreichischen Zeitungen. 1889 veröffentlichte Bertha von Suttner den pazifistischen Roman Die Waffen nieder!, der in mehr als 15 Sprachen übersetzt wurde und als das wichtigste Werk der Antikriegsliteratur galt, bis 1929 Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque herauskam. 1891 wurde sie beim Weltfriedenskongress in Rom zur Vizepräsidentin des Internationalen Friedensbüros gewählt und 1892 gründete sie die Deutsche Friedensgesellschaft.
1898 wandte sich Bertha von Suttner mit ihrer Schrift Schach der Qual gegen Tierversuche. 1899 war sie an den Vorbereitungen zur Ersten Haager Friedenskonferenz beteiligt, 1904 hielt sie einen Vortrag auf der »Internationalen Frauenkonferenz« des Internationalen Frauenrates in Berlin. Im selben Jahr reiste sie anlässlich des Weltfriedenskongresses in Boston durch die USA und hielt täglich bis zu drei Vorträge. In Washington wurde sie von Präsident Theodore Roosevelt ins Weiße Haus eingeladen. 1905 erhielt Bertha von Suttner als erste Frau den Friedensnobelpreis – ein Jahr vor Theodore Roosevelt.
Am 21. Juni 1914, wenige Wochen vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs, erlag Bertha von Suttner einem Krebsleiden.
In Deutschland sind 167 Straßen und Plätze und mehrere Dutzend Schulen nach Bertha von Suttner benannt.

Zusätzliche Informationen

Autor

Erscheinungsjahr

ISBN

978-3-98857-051-2

Seitenanzahl

344

Titel

Wert (in €)

32