Nach dem Verfassungsschutz

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Claus Leggewie und Horst Meier

Nach dem Verfassungsschutz
Plädoyer für eine neue Sicherheitsarchitektur der Berliner Republik

200 Seiten, Hardcover
März 2019

ISBN 978-3-947380-99-2

Beschreibung

Seit dem NSU-Skandal steckt der Verfassungsschutz in einer tiefen Vertrauens- und Sinnkrise. Zahlreiche Untersuchungsausschüsse brachten Erschreckendes zu Tage. Doch längst sind nicht alle Fragen zur Verstrickung des Dienstes ins Neonazi-Milieu beantwortet.

Claus Leggewie und Horst Meier analysieren den „Verfassungsschutz“ als Fehlkonstruktion der westdeutschen Demokratiegründung – und entwerfen eine Alternative zu einem nutzlosen bizarren Geheimdienst, der regelmäßig Skandale hervorbringt, die Bürgerrechte gefährdet und als „Frühwarnsystem“ kläglich versagt. Der Millionen verschlingt und den niemand braucht – schon gar nicht eine selbstbewusste Demokratie.

 


 

„Anstelle eines ideologisch motivierten Verfassungsschutzes müsse morgen ein gefahrenorientierter Republikschutz treten, fassen die Autoren ihre liberale Reformperspektive zusammen. Mit diesem Ansatz wird die Streitschrift von Claus Leggewie und Horst Meier in der Diskussion eine wichtige Rolle spielen.“

Hendrik Wassermann in: Recht & Politik, 1/ 2019


 

„Wäre der Verfassungsschutz ein normaler Gewerbebetrieb, dann hätte ihn die Gewerbeaufsicht wegen schwerer Mängel schon zugesperrt.“

Peter Reif-Spirek in: Erfurter Notizen


 

„Mit ihrem Plädoyer für eine neue Sicherheitsarchitektur der Berliner Republik haben Claus Leggewie und Horst Meier einen großen Wurf gelandet, der brillant und scharf in der Analyse ist und praktische Wege für ein radikales Mehr an Demokratie aufzeigt. Für die gesamtdeutsche Linke könnte dies Buch ein Meilenstein auf dem Weg zu einer starken, sozialistischen Bürgerrechtsbewegung sein. Wenn sie denn Lust auf die Anstrengungen der offenen Gesellschaft hat.“

Jan Korte in: Neues Deutschland


 

„Republikschutz, wie Leggewie und Meier ihn verstehen, ist keine Preisgabe staatlicher Sicherheitsinteressen, sondern der Versuch einer im besten Sinne republikanischen Aneignung.“

Harry Nutt in: Frankfurter Rundschau

Zusätzliche Information

Gewicht 310 g